Kunst - Formsprache des Lebens
Shownotes
"Kunst ist ein Prozess des Erschaffens einer Form in Resonanz mit dem Leben."
In dieser Episode spreche ich mit Petra Maria Mühl / Künstlername: Mia Pelenco, über diesen Prozess, von der Wahrnehmung, inneren Bildern und äußeren Resonanzen. Im Spannungsfeld von Natur, Erinnerung und Intuition.
Kontakt & Informationen zu Mia Pelenco:
Bildende Künstlerin Objekt / Installation / Fotografie / Video / Text
www.petramariamuehl.de
Kommende Ausstellungen:
https://belichtungsmesser.art/belichtungsmesser-festival
https://polymerfm.de/kulturpavillon
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Entdecke, wie du dein Erleben nachhaltig verändern kannst, in Richtung eines freudvollen, authentischen und energievollen Lebensausdrucks: 🙋♀️💃🖖🧘♀️
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Alles Liebe ❤️
Tanja
Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu Potenzial Talk, dem Podcast von Tanja Degner.
00:00:30: In dieser Episode geht es um Kunst.
00:00:34: Kunst im Resonanz mit dem Leben!
00:00:38: Und zu diesem Thema spreche ich heute mit Petra Maria Mühl.
00:00:43: Hallo Mia – Ich freue mich so riesig dass wir jetzt nach fast einem Jahr wieder miteinander im Gespräch sind.
00:00:52: Ja, ich freue mich auch sehr wieder von dir eingeladen worden zu sein.
00:00:55: Es ist toll nach einem Jahr dann nochmal ganz neu auf den Aspekt Kunst zu schauen und zu geschauen auch was sich verändert hat vielleicht.
00:01:07: Vielleicht magst du auch direkt im Vorfeld selbst erzählen, was du machst und woran du vielleicht auch aktuell arbeitest?
00:01:15: Genau!
00:01:15: Also ich bin wegen der Künstlerin und freie Grafikerin.
00:01:20: Musik und auch vor allem Improvisationen und neue Musik standen so am Anfang meiner künstlerischen Entwicklung eher an erster Stelle.
00:01:30: Dann kam Literatur, Theater und Bühnenbild dazu.
00:01:33: Es waren Wegbereiter für meine heutige künstlere Arbeit, man ausdrückt in der Installation und auch für meinen szenischen Blick im Raum.
00:01:45: Ich habe dann Kunst studiert, erst in Basel und dann in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung.
00:01:52: Und dann hab ich meinen Artikel Kunstkaiser gegründet, arbeite seitdem selbstständig und hat mittlerweile eine lange Ausstellungsliste und einige meiner Arbeiten haben Sammler- und Institution gefunden also dass sie auch öffentlich sichtbar sind.
00:02:12: in den Themenkreisen erinnern und vergessen, Natur- und Vergänglichkeit.
00:02:17: Und es geht mir auch immer wieder um Entwurzelung und Identitätssuche.
00:02:23: Aktuell arbeite ich an einer größeren Werkschau Ende August wird sie gezeigt zum Thema Übergänge wo sich Arbeiten aus unterschiedlichen Jahren von mir begegnen werden.
00:02:36: das finde ich ganz schön dass die auch so einen Indien Dialog treten und neue arbeiten kommen hinzu.
00:02:45: Da gehen wir später ja nochmal darauf ein, dass du auch noch mal vielleicht ein bisschen genauer erzählst was da passieren wird
00:02:53: weil
00:02:54: es ist eigentlich genau ein super Intro auch für dieses Thema nämlich dieses in Dialog treten.
00:03:06: Ja und damit ist sozusagen zum nächsten Mal für mich gerade wichtig, dass wir so auch für all jene die das jetzt sich anhören oder sehen werden so eine Arbeitshypothese zu bilden.
00:03:17: Die wir heute so für dieses Gespräch haben nämlich Das Kunst eigentlich so etwas wie ein Ausdrucksmittel ist Und die Künstlerin somit das Talent hat Etwas was sie wahrnimmt in eine Form zu bringen.
00:03:37: Und damit ist aber diese Form das Ergebnis von einem Prozess und wird dann wiederum von jemand, der das Ganze wiederum wahrnimmt, in der Form von einem Objekt, in Form von Worten, in form von Musik wahrgenommen.
00:03:58: Unser Gesprächsthema ist somit dass die Form des Erschaffens dieser Form, also dieser künstlerische Prozess eigentlich etwas ist wie die Resonanz mit dem Leben auf eine ganz bestimmte Weise.
00:04:19: Und damit ist natürlich die spannende Frage zunächst einmal Wie unterscheiden sich unsere beiden Zugänge und was es vielleicht eben auch genauer das gemeinsame?
00:04:28: Vielleicht magst du starten und ich setze dann an Wahrnehmungsfeld und in was sozusagen, in welche Form gießt du das Ganze?
00:04:40: Also ich nehme verschiedene Aspekte wahr und gehe sich auch sehr gut ergänzen.
00:04:47: Ich habe dieses Innen- und Außen kann ich jetzt mal so als Überschriften setzen.
00:04:53: einerseits sehe ich alles sofort in inneren Bildern, was ich spannendes führe, was Und für meine Ideenfindung von Projekten im Raum ist das wirklich von Vorteil, weil ich das direkt übersetze innerlich.
00:05:09: Also auch wenn ich Hörspiele höre habe ich sofort den Spielfilm dazu gratis.
00:05:15: Das ist echt unglaublich und das ist so mein innerer Blick.
00:05:19: Andererseits, wenn ich in die Natur gehe oder ins Außen gehe dann komme ich in Resonanz und es entstehen ganz neue Gedanken und Ideen, also auf die ich alleine jetzt in meinem Kämmerchen gar nicht kommen könnte.
00:05:35: Und ob es eigene Gedanken sind sagt man Anführungsstrichen oder nur solche, die in dieser Resonanz entstehen, also die mir gegeben werden, das lasse ich noch offen.
00:05:45: Jedenfalls erlebe ich das Ganze so mit weniger Ego, sagt schon ein Anführungstrichen!
00:05:51: Ja, also ich lasse zu und das ist auch nicht nur alles durch mich in den Sinne kommt sondern dass es auch in mich reinkommt wenn ich mich nach außen begebe.
00:06:03: Das ist eine große Schnittmenge.
00:06:06: so erlebe ich es auch, dass für mich ein Beobachtungsvorgang ist.
00:06:10: Ich beobachte darin Menschen wie sie miteinander in Kontakt gehen so etwas wie ein Konstrukt.
00:06:22: Als würde es sich übersetzen in ein mentales Konstrukt und damit plötzlich ich innerlich eine Form betrachten können, aus der sich heraus eine Idee erschafft.
00:06:37: Eine Idee der Handhabbarkeit, eine Idee wie etwas wiederum vielleicht besprechbar wird oder wie wir stärker in einer Resonanz mit uns selbst kommen können.
00:06:51: und dieses innere Bild ist aber nichts was ich in diesem Moment mache sondern erfordert dass sich etwas beobachten kann.
00:06:59: wenn nicht gar keine Resonance habe also nur jetzt quasi in einer Höhle sitzen würde oder nur im Wald Dann würde sich dieses innere Bild nicht formen können, sondern es entsteht über die Beobachtung.
00:07:14: Und daraus wiederum in einem magischen Prozess kommt plötzlich etwas heraus was eine Art
00:07:24: Tool
00:07:25: sein könnte.
00:07:26: Und dieses Tool wird dann von mir meistens entweder ausprobiert, von mir selber früher vor allen Dingen und heute mehr und mehr halt mit Projektgruppen die dann sozusagen mir wiederum eine Rückmeldung geben was sie damit erleben.
00:07:40: könntest du vielleicht beschreiben worauf sich deine Wahrnehmung genau bezieht?
00:07:46: Wie genau ist dieser Prozess oder wie nimmst Du ihn wahr?
00:07:51: Also ich nehm den Prozess so wahr, dass in dem Moment wo ich mich in ein Thema reinbegebe also mich dem öffne sich auch einen achtsamer Blick öffnet.
00:08:06: Ich werde immer intuitiver auch öffnen mich mehr in meiner Wahrnehmung was genau diesen momentanen Kontext betrifft Und ich versuche alles einzufangen, was damit zu tun hat.
00:08:20: Also ich bin so eine Art Bilderfängerin in dem Moment oder in der Zeit.
00:08:25: Es dauert ja auch viel länger und da bin ich sehr fokussiert.
00:08:31: Das ist einerseits eine Öffnung aber auch ein absoluter, guter Tunnelblick.
00:08:42: Ganz verrückt!
00:08:43: Das schließt sich überhaupt gar nicht aus.
00:08:47: Ja, das empfinde ich auch so.
00:08:48: Es hat sehr viel mit diesem gegenwärtigen Moment für mich zu tun.
00:08:53: Letzten Herbst habe ich mich unglaublich intensiv mit der Kraft der Verbundenheit befasst und da ging es für mich im Erleben sehr stark darum ganz fokussiert dann darauf zu achten auch im Erleben, auch im Miteinander.
00:09:10: wie genau ist es eigentlich dass so etwas wie eine Getrentheit stattfindet und woraus speist die sich eigentlich?
00:09:20: Was sind dann aber im wiederum auch die Unterschiede zu den Momenten, in denen ich oder das Leben sich irgendwie mit mir verbunden anfühlt.
00:09:31: Und das bedeutet natürlich in diesem Moment nicht mehr den gesamten Wald zu betrachten und dass mein gesamtes Leben mit allen Aspekten sondern wie du eben diesen Tunnelblick benannt hast wie einen Ausschnitt ganz besonders auch zu fokussieren.
00:09:46: Als würde man eben dann auch sagen, ich nehme jetzt nur Rotöne oder nur Blautöne und schaue mal an wie diese miteinander wirken.
00:09:58: Kannst du dabei diesen Prozess nochmal beschreiben?
00:10:02: Wie du diesen Moment von der Inspiration bis zur Form für dich erlebst?
00:10:10: Was tust Du da eigentlich und was tust du ihm vielleicht gerade nicht?
00:10:14: Ja, also da muss ich gleich ein Bild was mir im Studium gegeben wurde von einem tollen Professor wiedergeben weil das gerade so gut passt.
00:10:28: Am Anfang wollen wir den ganzen Wald umarmen und am Schluss sind wir froh wenn es ein Baum ist.
00:10:39: Und mir geht es auch so, wenn mich ein Thema völlig erwischt hat.
00:10:43: Das kann ich gerade am Beispiel erzählen.
00:10:46: Ein Thema einer Gruppenausstellung an der ich teilnehme werde ab Mai.
00:10:49: Das Thema ist gesetzt und war gesetzt schon seit einem Jahr und arbeite daran das Thema Hunger.
00:10:58: Es geht um die Belichtungsmesser zwei, Bienale für Gegenwartskunst.
00:11:04: Da dreht sich alles um die Findung meiner Idee und alles, was mit diesem Thema zu tun hat.
00:11:12: Und in dieser Zeit ... Was kann ich dazu beitragen?
00:11:18: Weil ich etwas ganz Neues schaffen wollte eben dazu.
00:11:23: Bin mich völlig monothematisch fixiert.
00:11:27: Ich sammle und lese und recherchiere und bin dann schon so ein bisschen manch im Kreis am Drehen.
00:11:34: aber dann merke ich ganz deutlich Jetzt ist es da, das ist jetzt mein Thema.
00:11:41: Das spürt man in der Zeit einfach wenn man mit so künstlerischen Projekten umgeht... ...das ist es jetzt und dann hört man auf einmal auf auch zu suchen!
00:11:53: Und dann ergänzt sich vieles auch mit dem was ich vorher auch gemacht habe also dass neue finde das mit dem mich mich mich auch wirklich Beschäftige, was meine Themenkreise betrifft und dann passt es auch rein.
00:12:12: Es ist dann wie so ein Puzzleteil das sich hinzufügt.
00:12:17: Und daraus entwickelt sich dann etwas Neues.
00:12:20: Also für mich war das mal eine ganz andere Herangehensweise weil mir das Thema gegeben wurde.
00:12:27: Es war schon auch eine Herausforderung da wieder was zu finden dass für mich passt.
00:12:32: aber Zum Glück ist es mir gelungen und das wird man ab Mai dann in Rüsselshein, in den alten Opelwerken sehen können.
00:12:43: Ja, das ist diese Suche empfinde ich immer ganz spannend weil im ersten Moment der Resonanz also sich gehen meistens mit irgendetwas in Resonance zum Beispiel letztes Jahr mit der Theorie von Rosa, die eine Resonanztheorie entwickelt hat Und aus dieser Theorie heraus irgendwie fühlte Da liegt etwas für mich drin.
00:13:07: Und gleichzeitig wusste ich nicht, was?
00:13:11: Was liegt darin eigentlich in der Resonanz für mich drinnen?
00:13:16: Denn das eine sozusagen kommt aus dem Bereich der Soziologie – Der Blick sociologisch auf das Resonanzthema und das andere ist mein persönliches Interesse einer tieferen Bewusstheit der Individualität Ausgangspunkt in meiner Arbeit ist.
00:13:37: Und mich dann damit beschäftigen, auch darüber sprechen noch mehr auch in Resonanz gehen mit anderen Wissensbereichen und vor allen Dingen aber auch es in mir zu bewegen führte dann zu dem Moment dass ich wahrnahm ah für mich ist Resonans eigentlich nicht was wir im Außen ständig suchen sollten, sondern die Verbundenheit liegt eigentlich in uns selbst begründet.
00:14:14: Das war ein Ergebnis von einem Prozess der Auseinandersetzung mit zunächst einmal einer Theorie und diese Theorie ist aber sozusagen dann nicht das Ergebnis.
00:14:30: oder so wie du, wenn du jetzt mit etwas in Resonanz im ersten Moment gehst nicht dann am Ende weißt was dieser einzelne Baum sein wird sondern dieser Weg möchte irgendwie beschritten werden.
00:14:45: Und da formt sich irgendwie gerade auch für mich die nächste Frage nämlich Wie hat sich das denn für dich entwickelt?
00:14:54: Hast du das schon als Kind so für dich entdeckt oder ist es wirklich erst im Rahmen des Studiums einer tieferen Auseinandersetzung, so für Dich auch greifbar gewesen.
00:15:08: Ja, das ist ja lustig weil ich hier auch den Aspekt so habe dass sich in der Kindheit auch diese Bilder gesehen hab schon beim Märchenschallplatten hören.
00:15:17: Das ist für mich eine total krassen Erinnerung und es passt ja auch zu dem Weg finden.
00:15:22: durch den Wald Hänsel und Gretel hatten wir dann auch Möglichkeiten den Weg zu finden und wurden gerettet.
00:15:31: Ja, das hat ja so schöne Parallelen.
00:15:34: Also es gibt wohl zwei Aspekte bei mir.
00:15:36: Das Sammeln war von klein auf mein Ding und das ist es auch geblieben.
00:15:40: also das ist einfach der Ausgang.
00:15:43: und dass ich Fantasie hatte ohne Ende und... ...das ist alles was ich da vom Kleinauf eben hatte glücklicherweise gefördert wurde.
00:15:56: Also da hatte ich ein Spielfeld, ich war ganz in großem Glück eben als Dorfkind aufwachsen zu können, Kontinentur umrennen das war früher noch viel mehr möglich dass man einfach ausgelassen wird und hat eine Zeit wieder eingefangen wurde so dass man nach Hause musste Und ich bin umgeben von Feldern, wilden Gärten aufgewachsen wie Bäume hoch und runter am Rhein viel gespielt.
00:16:27: Das war wirklich noch Strand gesammelt.
00:16:31: Dieses gute Gefühl der Verbundenheit aus diesen Kindheitserinnerungen, dieses Gefühl ist geblieben auch wenn ich jetzt nicht mehr... in mitten von Rhabarba-Feldern sitzen kann und so ein Blatt nicht mehr mal gut sein kann.
00:16:47: Aber dieses Gefühl ist geblieben, das ist dieses Augenöffnen sammeln, schauen... Und es hat die Wahrnehmung zwischen den Welten bei mir noch mehr gefördert.
00:17:05: Denke ich auch, dass ich an einem ganz guten ähnlichen Ort gelandet bin, der mich wieder in diese Verbundenheit und mit meiner Kindheit katapultieren kann.
00:17:17: Das sind viele Dinge die auf diese Erinnerung wieder hervorrufen, wo ich mich dann auch wieder so fühlen kann.
00:17:26: Es ist ja im künstlerischen Prozess oft gut wenn man ein bisschen zurück geht oder einen Schritt zurückgeht und die Dinge mit unverfälschten und kindlichen Blick betrachtet.
00:17:41: Und deswegen ist natürlich auf der anderen Seite das Studium auch eine sehr gute... Voraussetzung eben, um seinen künstlerischen Ausdruck zu finden und auch zu formen.
00:17:57: Also das war im ersten Moment für mich die krasse Erfahrung, dass ich nicht alleine bin mit meiner künstlerschen Begabung.
00:18:06: Sonst ist man ja so in seiner Familie oder in der Schule vielleicht zu dritt in einer großen Gruppe wo man sich so erkennt mit dieser Begabe und nachher im Studium ist man einfach in der Großen Gruppe auch sehr sensible und offene Wahrnehmung haben, aber jeder eben auf seine Art und Weise.
00:18:30: Im ersten Moment ging es mir so, dass ich ein bisschen überfordert war, was ist jetzt mein Weg?
00:18:38: Und bin ich wirklich gut genug das zu machen können?
00:18:43: Ja, aber die Strukturen wie ich mich erlernen konnte in der Studium.
00:18:49: Die Kunstgeschichte finde ich ganz wichtig dass man weiß wo man steht und auch die Techniken die ich gelernt habe und die ich so für mich finden konnte und rausfinden konnte was sind meine Ausdrucksmittel?
00:19:02: das war eine super Grundlage Und es gilt ja auch im Studium den Weg zu finden und auch zu gehen, sich zu trauen den eigenen Ausdruck zu erkennen und auch auszubilden.
00:19:15: Und dann erlangt man wirklich die eigene künstlerische Identität.
00:19:20: Dann ist man nicht mehr in dieser großen Suppe von vielen sondern kann sich abnabeln.
00:19:29: Und das Wichtigste, was ich dann am Schluss auch verstanden habe – zum Glück!
00:19:34: Das ist wichtig ist sich abzunabeln und kill your teacher.
00:19:40: Also dass man so sagt, nee, das ist alles jetzt okay gewesen, was ihr mir sagt.
00:19:44: aber jetzt gehe ich mal in einen Weg.
00:19:48: Ja, also für mich ist der Prozess, den du beschreibst unglaublich ähnlich.
00:19:54: Also als Kind war ich unglaublich viel draußen und direkt an meinem Elternhaus begannen dann so Pferdekoppeln über die Wiesenkammern in die Wälder Und für mich war das
00:20:07: Hauptinteresse
00:20:09: als Kind neue Wege zu entdecken und damit durch die Gegend zu stromern.
00:20:18: Und im Gegensatz zu dir habe ich weniger Dinge gesammelt, als vielmehr wirklich dieses neue Wege entdecken und eigentlich auch kaum Wege zweimal zu gehen.
00:20:27: Sondern eher so wie da war ich noch nicht und da bin ich noch nie durchgekrabbelt und jeweils das zu spüren und mich dadurch zu arbeiten und dieses Gebiet sozusagen mir zu erschließen.
00:20:40: Und daraus entstand so eine ganz tiefen Frage von einer Auseinandersetzung, von Sinnhaftigkeit.
00:20:47: Also wie sind die Zusammenhänge hier eigentlich?
00:20:50: und zunächst einmal alles dazu zu sammeln?
00:20:53: Und erst aber im Laufe wirklich auch von einer Studienzeit zu fühlen, dass sich das Ganze was vorher so etwas wie ein Wildes durcheinander und ein wildes Entdecken war.
00:21:05: So irgendwie stärker wie gebündelt und in eine Form gebracht wurde, sodass ich herausfinden konnte, was ist eigentlich das Besondere oder die Herangehensweise für mich?
00:21:19: klar geworden.
00:21:20: Ich kann mich an der Stelle dann auch nicht mehr festhalten, weil mein Blick eigentlich genau dieser Art Brückenbau ist auch von etwas mystischen oder was eine übergeordnete Verbundenheit vielleicht repräsentiert hin zu unserem Erleben.
00:21:37: und diese Brücke sozusagen in mir lebendig zu haben und damit zu fühlen, das steht aber eigentlich in einem krassen Gegensatz.
00:21:46: zudem wie hier auch gelebt wird oder worauf sowas wie auch Erklärenesprozesse immer noch fundieren.
00:21:55: Und dann so fühlen da muss ich mich wiederum lösen und eigentlich jetzt mich entscheiden traue ich mich überhaupt diese Form zum Ausdruck zu bringen.
00:22:08: Dieser Prozess ist natürlich eben auch ein Prozess des persönlichen inneren Wachsens oder unseres persönlichen Weges.
00:22:17: Diesem Prozess sozusagen von diesem spielerischen Element zu dem verfeinern, zu dem was wir heute erleben war ja eben auch nochmal von meiner Seite aus so dieses, dieses spirituelle Was hinzugekommen ist noch eine weitere Komponente.
00:22:32: vielleicht magst du darin auch nochmal anknüpfen.
00:22:36: Ja also ich habe mittlerweile für mich verstanden, dass ich eine Kraft besitze.
00:22:43: Nämlich die spirituelle Wahrnehmung, die ich als Kind sicher auch schon hatte aber die gar nicht verstanden habe und die kindliche Wahrnehnungen noch viel unvorfälschter und offener war.
00:22:58: Und dieses spielerische Umgang damit auch noch einen ganzen anderen Zugang eben auch, um so ungefiltert eben auch ermöglicht hatte also dass das Kindliche dann ja irgendwann vorbei war und sich verändert hat und die spirituelle Wahrnehmung für mich erst viel später den Raum gefunden hat und ich gemerkt habe, dass ich darin auch sehr sehr viel entwickeln kann im künstlerischen Kontext.
00:23:29: Und ich habe auch gemerkt, dass sich diese Kraft besitze der Resilienz.
00:23:34: Also für mich bedeutet das wirklich ein großes Vertrauen zu haben, was mich trägt und auf das ich mich verlassen kann.
00:23:43: Auf der anderen Seite ist es auch für mich ziemlich anstrengend alles sehr fein spüren Und zu können und so mitzubekommen in meinem direkten Umfeld oder eben auch draußen.
00:23:58: Da können sehr viele Eindrücken für mich anstrengend werden, und es gibt Tage wo ich mich von zu viel erholen muss also dann wenn nicht wirklich erschöpft.
00:24:13: Ja das kenne ich!
00:24:15: Auch dieses Gefühl Diese Wahrnehmung natürlich immer auch gerne so was wie einen Raum hätte und nicht nur braucht, sondern eben ist natürlich auch gerne eine Resonanz dazu geben darf.
00:24:32: Und gleichzeitig auch einen Raum braucht für sich selbst um darin auch sein zu dürfen.
00:24:37: ich habe ganz viel in meinem erleben gefühlt dass meine wahrnehmungen auch ein Kontrapunkt war, zu dem wir andere etwas erlebt haben.
00:24:50: Und ich dadurch das Gefühl hatte von Ich stehe so alleine und ich habe das Gefühl mich immer wie erklären zu müssen oder zu dürfen.
00:25:02: Was aber natürlich auch immer wieder die Frage in mir aufgeworfen habe, möchte ich das eigentlich?
00:25:07: Möchte ich auch immerwieder in diese Form der Auseinandersetzung gehen oder ist es nicht viel bequemer mich in die Natur zurückzuziehen und damit auch ein sehr eigenes Erleben zu haben.
00:25:21: Und leider muss ich darin aber feststellen, ich liebe Resonanz.
00:25:25: Ich kann nicht nur im Rückzug leben sondern ich liebe es zu beobachten!
00:25:30: Es ist mein natürliche Impuls.
00:25:32: Ja das kann ich total nachempfinden weil das auch so ein bisschen wie zwei Sehnen an der Brust ist ja... Ich sage auch von mir, dass ich auch erfahren ist an und mir das zu spiegeln.
00:25:50: Kommunikation ist wirklich eine meiner Begabungen aber ich muss damit vorsichtig umgehen denn ich muss meine Grenzen finden sonst löse ich mich auf.
00:26:01: Ja und eben auch tatsächlich bei mir ist es so, dass ich gefühlt habe.
00:26:04: Es ist auch immer die Frage wo bin ich mit meinem Fokus?
00:26:07: Nämlich bin ich darauf wo ich nicht verstanden bin beispielsweise oder bin ich dabei mich zu erleben in meiner Wahrnehmung um das zu teilen und die Freude auch darüber zu empfinden und überhaupt zuzulassen ohne darauf zu starren wie wird etwas verstanden oder was entsteht dadurch?
00:26:26: auch an einem erleben, was vielleicht eben meine Grenzsetzung benötigt.
00:26:32: Es ist aber ein anderer Fokus und da ist natürlich die Frage welche Fähigkeiten hat es eigentlich so wie im Hintergrund, die dir sozusagen mitgegeben sind nicht nur im Sinne von einer Wahrnehmung in eine Form zu packen, aber welche weiteren Fähigkeiten würdest du sagen stützen dich eigentlich in dieser Gabe?
00:27:00: Also worauf ich mich verlassen habe, ist eine gute Intuition und eine innere Stimme.
00:27:08: Ich sage jetzt auch mal eine spirituelle Kontakt wodurch ich spüre dass ich auf dem richtigen Weg bin und das sich auch diese Resonanz in meiner künstlerischen Arbeit empfinde.
00:27:25: Diese Fähigkeit da angekommen bin, wo ich jetzt bin hatte eben auch sehr lokale Phasen in meinem Leben.
00:27:35: Aber ich kann jetzt das auch sagen dass es eben dieser Prozess war, dass ich jetzt in diese helle Begleitung gelangt bin.
00:27:43: also das eine bedingt wohl das andere und das gehört einfach zu meinem Weg Das ist meine Entwicklung.
00:27:56: Und ich nehme das so an und bin auch wirklich sehr dankbar über diese lichtvolle Veränderung, und auch gegen Wertigkeit.
00:28:06: Jetzt als du eben erzählt hast mit diesem Dass es Licht auf dein Leben mehr und mehr scheint, hatte ich dieses innere Bild von einem Diamanten der immer in seinen Facetten sich herausformt?
00:28:20: Könntest du darauf hin greifen was im Moment deine dadurch stärkste Kraft ist?
00:28:27: Meine stärkster Kraft ist, dass ich erstmal diesen Blick zurück auch in ein neues Licht tauchen kann.
00:28:44: Also das ich sage, ich lasse es zu.
00:28:46: Das gehört alles auf meinen Weg und zu meiner Entwicklung.
00:28:52: Und meine größte Kraft ist die, dass sich jetzt Ruhephasen zulassen.
00:28:59: besser weiß, was jetzt wirklich ansteht, worauf es ankommt und auf der anderen Seite nach Ruhephasen auch sehr schnell Dinge entscheiden und auch umsetzen kann.
00:29:13: Und ganz wichtig ist es für mich dann mir zu ziehen dass ich weiß so das ist hier zum Beispiel eine Phase der Findung Und die ist jetzt abgeschlossen.
00:29:27: Jetzt gehe ich daran, in den nächsten Schritt anzugehen.
00:29:31: Also ich bin mir da viel bewusster was ansteht und was auch für mich gut ist.
00:29:37: in diesem Kontext
00:29:40: Ja das empfinde ich auch so dass du dieses... Ich habe so gerne dieses Bild von bei mir Ebbe und Flut meine so mentale Kraft sehr stark das Gefühl, sehr viel Energie aufzuwenden.
00:29:56: Und dann braucht diese Energie auch tatsächlich eine Ruhephase!
00:30:01: Ich verbrenne sonst sozusagen richtig und merke dann dass ich in so einer Erschöpfung komme und da bin ich ganz und gar nicht mehr kreativ sondern wie über meine Grenzen gegangen und dieses Wechselspiel stärker zu fühlen Und auch tatsächlich wahrzunehmen und natürlich im Außen zu kommunizieren.
00:30:21: Ich brauche jetzt einfach eine Pause, das ist wirklich ein Weg gewesen weil tendenziell war erst mal so das Gefühl von ich fühle mich verpflichtet oder ich pushe mich selbst.
00:30:32: Das ist doch geradezu spannend!
00:30:33: Ich bleib da noch drin und damit tatsächlich auch wirklich mich mehr zu spüren meinen Körper mehr zu Spüren.
00:30:41: Tatsächlich auch Stimmungen mehr wahrzonehmen von mir selbst weniger nur in dieser Wahrnehmung zu sein.
00:30:50: Das kann ich gut nachvollziehen, das heißt eben auch nicht nur sich thematisch zu fokussieren sondern auch sich selbst und auch zu sagen Ich brauche jetzt ein Rückzug, ich brauche den Raum für mich und fühle mich nicht mehr so verpflichtet.
00:31:11: also Da erschafft es eben auch die Räume für kreative Prozesse, die ich früher so nicht hatte.
00:31:21: Also die ich mir selber nicht geschaffen habe.
00:31:24: Das ist ganz wichtig also eben auch für neue Ideen und den Kontext zu finden was jetzt gerade ansteht und was sich aus dem Erlebten und den neuen Anforderungen an sich selbst neu formt.
00:31:41: Und wie würdest du sagen, neben dich darin andere war?
00:31:44: Also was würden Andere sagen, was deine größte Stärke ist?
00:31:48: Viele erleben mich wahrscheinlich nur aus der Ferne.
00:31:50: Weil ich denke die Sagen, also das sehe ich voraus, die machen nur ihr Ding.
00:31:56: Die arbeitet ja nur!
00:31:59: Es schaut aber nur nach Arbeit in Anführungsstrichen aus.
00:32:03: Das ist aber meine Erfüllung und da bin auch gerne mal nur in der Ferna wahrnehmbar.
00:32:09: Aber ich fühle mich trotzdem mit sehr vielen guten Freunden und Künstlerkolleginnen ja, sehr verknüpft.
00:32:18: Und auch verbunden.
00:32:20: also ich bin da auch viel im Austausch was man ja so von außen gar nicht mitbekommt.
00:32:25: das bedeutet für mich halt nicht auf allen Veranstaltungen sichtbar zu sein sondern ich habe meine anderen Wege und Verknüpfung
00:32:40: Und darin sind wir ja auch jetzt gerade schon bei diesem Thema, was braucht es auch?
00:32:45: Wir hatten immer schon noch wieder mal gesagt so dass es eben diese Momente von stiller Natur braucht.
00:32:50: Was ist für dich noch wertvoll um immer wieder in dieses Resonanzfeld zu kommen oder in diese innere Kraft zu kommen?
00:32:59: Ja also das ist auch eine Ausgewogenheit also von innen und außen mein Maß zu halten und auch meinen eigenen Anforderungen damit gerecht zu werden.
00:33:15: Also ich habe schon auch einen Anspruch, dass ich ein bestimmtes Pensum schaffe.
00:33:20: Ich hab verschiedene Spielfelder in denen ich auch ja mein Alltag erfüllen muss.
00:33:28: also das gehört einfach dazu und auch Disziplin.
00:33:31: Und nach viel Außen brauche ich aber viel Ruhe, Reflexion Spaziergänge Und auch die Natur zu atmen und anzuschauen.
00:33:43: Aber auch nicht zuletzt, also eine tägliche Kommunikation mit Herzensmenschen aus der Ferne und Kontakt zum künstlerischen Ausdruck.
00:33:54: Also das ist dieses Innen- und Außen-, Innen-und Außen, es ist immer in eine Korrespondenz sich die Waage halten, also wie ich sagte eben meinem Maß halten.
00:34:05: Ist ganz wichtig weil sonst wird es zu viel und läuft über und findet bei mir keine Formen.
00:34:13: und wenn ich da mir selber nicht so meine Grenzen setze dann verliere mich dann zu sehr und dann komme ich nicht gut damit klar wenn mir auch Zeit entgleitet.
00:34:30: Bei mir kommt noch so ein körperliches Element dazu.
00:34:34: Ich brauche tatsächlich Bewegung und Sport, vieles von der mentalen Energie ist es als würdest wie so einen Katalysator dadurch haben und mich wieder sehr stark in eine Ausgewogenheit in mir bringen.
00:34:50: Ja ich lache so weil Menschen die mich kennen werden sagen ja das ist das genaue Gegenteil zu dir!
00:35:02: Ich bewege mich mehr mental.
00:35:10: Was berührt dich im Moment besonders und wie fühlst du das?
00:35:15: Vielleicht auch in Bezug darauf, du hattest gesagt du arbeitest im Moment an einer größeren Installation.
00:35:21: vielleicht magst Du auch da nochmal drauf eingehen.
00:35:25: Also was mich sehr berührt zur Zeit, das geht mir jetzt schon seit einiger Zeit so.
00:35:31: Das ist eine meine intensiv bewünschten Wünsche also die ich vor mehreren Jahren wirklich bittend abgegeben habe.
00:35:40: Die hab' ich wirklich in meinen Vertrauen gegeben dass das dann passiert gut begleitet bin.
00:35:48: Dass ich auch noch was dazu tun muss, das kommt ja nicht alles von selbst aber dass ich sage Gut Ich möchte gerne einen bestimmten Weg gehen.
00:35:58: Ich möchte Begegnungen haben.
00:35:59: Ich möcht mich entwickeln und in Ausstellungen gesehen werden, damit meine Arbeit an einem guten Ort präsentieren kann.
00:36:09: Da bin ich sehr dankbar, dass sich jetzt alles in den letzten Jahren erfüllt Und ich auch schon mal sagen muss, okay im nächsten Jahr brauche ich auch mal eine Ruhe Zeit für dieses dass ich nochmal mich selber weiterentwickeln kann.
00:36:29: Dass sich was ich selber jetzt zum Beispiel in die Malerei zurückkehren kann das ich auch etwas Neues entwickeln kann und dann wieder mich präsentieren also jetzt mich so super auf den Weg gebracht hat, da bin ich sehr dankbar.
00:36:47: Und meine Wahrnehmung sagt mir, es ist alles bereitet!
00:36:52: Jetzt ist das an dir und was erledigt gerade sehr intensiv.
00:36:59: Da ist der Raum wo sich vieles positiv entwickeln kann und darauf vertraue ich.
00:37:04: Es gibt mir Kraft und auch diese Gewissheit des Ruhe in meiner Biografie gelernt ist und ich künstlerisch da anknüpfen kann, wo es mich vor vielen Jahren wirklich raus katapultiert hat.
00:37:22: Ich muss sagen was ich fahrlässig zugelassen habe aber das ist ja immer an uns auch Entscheidungen zu treffen auch mal die falschen.
00:37:33: wenn es irgendwie wichtig ist dann kehrt es im Leben zurück
00:37:37: Ganz genau.
00:37:38: Und ich musste aber wirklich erst die ganz innere Überzeugung zurückfinden, dass das absolut mein wichtiger Lebensweg ist und ab dem Moment haben sich alle Wege gezeigt und haben sich Möglichkeiten eröffnet für mich.
00:37:58: Ich muss wirklich sagen, ich bin sehr dankbar dafür Alles dafür, dass ich das auch mir erfüllen kann.
00:38:11: Das war jetzt die große Arbeit einer neuen Installation, die ich zeige in der Rüsselsheim bei der Belichtungsmesser zwei Bienale für Gegenwartskunst zum Thema Hunger.
00:38:27: Da bin ich auf ein Thema gestoßen was durch meine Familiengeschichte reflektiert die Hungersteine in Dieetschien, also heute Tschechien.
00:38:38: Früher Böhmen in der Elbe-Hungersteine zeigen sich wenn der Wassertebel sehr niedrig ist und eine große Hungersnot bevorsteht.
00:38:49: Und da konnte ich anknüpfen da meine Familie mütterlicherseits herstammen und auch Geschichten aus dieser Zeit von meiner Großmutterkenne und ihren Geschwistern, die wirklich in den Jahren eighteen, achtzehn, neunzig geboren sind.
00:39:07: Das ist lange her aus Teilweise sogar in Zeiten ausgewandert sind.
00:39:13: Und da konnte ich dann wiederum in meiner Schaffensprozess, der mit Familiengeschichte und Identitätsfindung zu tun haben, eben anknüpfen.
00:39:25: Das war für mich so eine große Überraschung, dass wenn mir das Thema auch von außen gegeben wird es einen Weg findet, den er mit mir zu tun hat.
00:39:34: Da dann wieder mit den eigenen Ausdrucksformen in eine Installation zu bringen, dass andere daran teilnehmen und Teil haben können.
00:39:47: Und ab wann kann man das jetzt genau dann begutachten?
00:39:50: Du hattest gesagt, dass es ja jetzt ein Rüsselsheim stattfinden wird.
00:39:54: Kannst du da vielleicht noch mal sagen was die genaueren Daten oder Umstände sein werden?
00:40:01: Die Versage wird am achten Mai stattfinden am Nachmittag und ist gut erreichbar.
00:40:08: Das ist in der Nähe vom Bahnhof von Hüßelsheim, in der Motorwelt, in den alten Opelhallen – das ist ja auch ein ganz spannendes tolles Areal, das auch mal von innen wahrnehmen zu können um zu sehen und zu erleben.
00:40:21: Es ist eine riesengroße Aufstellungshalle, und hat vierzig Meter lang mit vielen Künstlern aus der Umgebung oder auch Internationale.
00:40:32: Also das trifft sich alles zum Thema Hummer Und es gibt es im vierzehnten Juni dieses Jahres mit einem großen Begleitprogramm, auch mit Führung von Künstlerinnen durch diese Ausstellung.
00:40:47: Also ist sehr spannend!
00:40:50: Wenn jetzt eben diejenigen, die das Ganze hier hören oder eben auch das Video sich anschauen mehr dazu erfahren möchten Informationen zu der Ausstellung findet ihr unter diesem Video verlinkt Und natürlich eben auch auf der Seite von mir, die ebenfalls als Kontaktdaten und Ansprechpartnerin hierunter verlinkt ist.
00:41:15: Mia, wenn du jetzt nochmal an unser großes Thema heute kunst, als ein in Resonanz gehen mit dem Leben denkst?
00:41:24: Und damit noch mal nachspürst... was so wir angerissen haben, was ist vielleicht noch nicht gesagt oder was würdest du den Hörenden oder diejenigen, die jetzt das Video dann sich auch anschauen?
00:41:38: Noch mit auf dem Weg geben wollen.
00:41:44: Das große Wort, was wir eigentlich auch schon ausgesprochen haben heißt für mich Vertrauen also dass es wirklich mein Leidwort geworden durchsichtbar in einer Wege gebildet hat und der Weg, der sich bei mir durch Meditationen und Gebet geöffnet hat.
00:42:02: Mein Tipp wenn man das in dem Kontext so sagen kann ist Wünsche um Ziele nicht krampfhaft zu verfolgen Denn sie können auch die falschen sein Immer wieder innezuhalten nachzulauschen Und auch im Körperressort zu gehen.
00:42:22: Ist das wirklich, wirklich meins?
00:42:25: Ist es für mich so vorbereitet?
00:42:29: Und in dieser Lockerheit finde ich, wird sich manches leichter erreichen lassen oder es formt sich viel besser als es von einem selbst formuliert werden kann.
00:42:46: Also dass man das zulässt Ich kann das nur aus meiner großen Erfahrung sagen, dass ich vor zwei Jahrzehnten vieles krampfhaft unbedingt reichen wollte diesen Ehrgeiz auch im Vordergrund hatte und sich da überhaupt gar nichts getan hat.
00:43:04: Also es fühlte sich an wie so ein bisschen frischer geworden in dem man versucht vorwärts zu kommen.
00:43:11: Und seitdem ich das alles über Bord geworfen habe durch meinen Lebensweg viele andere Zugänge eben auch diese spirituellen Zugänge finden konnte.
00:43:24: Seitdem ergibt es sich manchmal wie von selbst, das hört sich leicht an ist aber in Lange auch nicht so leichter Weg gewesen.
00:43:35: Aber wenn man selber vieles mal über Wort wirft fühlt man sich dann auch befreit von einem ja, erzwungenen Vorstellungen wie etwas zu sein hat und das ist nicht unbedingt das was für uns vorgesehen ist.
00:43:56: Das darauf zu vertrauen also Raum geben und Gelassenheit üben und auch mit seinem sozialen Umfeld.
00:44:04: Das sage ich noch mal so Augen zwingend hinterher weil das ist ja das was einen auch ständig umgibt.
00:44:11: Weil es ja nicht losgelöst.
00:44:15: Ja, ich danke dir sehr für unser Gespräch was so gesehen zunächst einmal ganz anders geplant war.
00:44:22: Nämlich als reines Interview und sich jetzt eben mehr dialogisch dargestellt hat und ich damit auch wirklich gefühlt habe wie viel Übereinstimmung oder auch Schnittpunkte es eigentlich gibt in unserem Herrn Rangehen oder auch in unserer Wahrnehmung und dafür danke ich dir sehr mir!
00:44:41: Ja, herzlichen Dank auch für deine Einladung Tanja.
00:44:44: Das hat mich sehr gefreut!
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00:45:05: Dann freue ich mich wenn du diesen Kanal abonnierst und ihn auch gerne weiterleitest.
00:45:10: Weitere Informationen zu mir und meiner Arbeit findest Du auf meiner Homepage unter www.taniadegner.de.
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